ROBINSON CRUSOE

Nach Daniel Defoe

Adaption

Sebastian Brühl


Regie

Sebastian Brühl


Kostüm

Dominique Marino


Bühne & Technik

Genbu Arts


Schauspieler

Christoph Plöhn
India Roth
Dominique Marino
Sebastian Brühl


 

 

- Furcht vor Gefahr ist zehntausendmal beängstigender als die Gefahr selbst -

Daniel Defoe


- Wer sich der Einsamkeit ergibt, ach, der ist bald allein -

Johann Wolfgang von Goethe


- Ich gehöre nunmal dem Mittelstand an, genauer gesagt der oberen Schicht des niederen Lebenskreises. Aus meiner Erfahrung kann ich berichten, dass ich diesem als den besten Stand der Welt befunden habe. Es ist der Stand, der der menschlichen Glückseligkeit am günstigsten ist. Weder dem Elend, der Härte, der Mühsal und der Plage des Handwerker- und Tagelöhnerdaseins noch dem Hochmut, der Üppigkeit, dem Ehrgeiz und der Missgunst des höheren Standes bin ich unterworfen -

Robinson Crusoe


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oktober/November 2014

LICHTHOF Theater Hamburg


 

 

Robinson sitzt seit zwei Jahren fest. Sein Schiff ist gekentert, nur er hat überlebt. Um ihn herum leben entenartige Vögel. Anders als in Daniel Defoes Roman strandet dieser Robinson nicht in der Karibik, sondern weiter im Norden. Was ihm einst die blühende Dschungelwelt sein sollte, ist hier bloß ein karges Stück Insel. Seine einzige Begleiterin: Die zermürmende Einsamkeit.


 

 

Was verändert sich, wenn man sich selbst unausweichleich gegenüber steht? Wie äußert sich absolute räumliche Festlegung körperlich und seelisch? Was macht die eigene Abwesenheit mit den Zurückgebliebenen? Die Adaption von Defoes weltberühmter Romanvorlage erzählt vom erbitterten Kampf mit der Einsamkeit, dem Vergessenwerden und dem wahrhaftigen Wunsch nach Befreiung.

 

- Die Welt schuldet uns nichts, sie war vor uns da -

Mark Twain