YESTERDAY WAS HARD ON ME

 

ERIK’S LEBEN LIEST SICH WIE EIN BESTSELLERROMAN –

er ist die tragische Nebenfigur, der leidtragende Zuschauer einer nicht enden wollenden Tragödie. Im Alter von sechs Jahren verliert er seine Mutter an einen Tumor.  Zwei Jahre später stirbt sein Zwillingsbruder, in seinen Armen, an den Folgen eines Hirnschlags. Seine ältere Schwester erwischt es bei einem Motorradunfall im sonnigen Südfrankreich. Er lebt mit seinem Vater alleine in ihrer Villa am Stadtrand von Hamburg. Doch die Ereignisse sind kein Nährboden für ein glückliches und produktives Leben. Sein Vater lässt sich von starken Drogen verführen und ernährt sich und seinen Sohn vom Erbe seiner wohlhabenden Familie. Erik selbst bricht die Schule ab und jobbt wahllos umher. Im Alter von siebenundzwanzig Jahren verliert er das letzte ihm verbleibende Familienmitglied bei einem Absturz eines Privatflugs von Seattle nach Vancouver. Erik beschliesst darauf hin zu sterben – doch anders als seine geliebte Familie, möchte er sich dem Schicksal nicht ergeben und erwählt Todeszeitpunkt und Art in Eigenregie.

Erik begibt sich nach Island, dem letzten Urlaubsort seiner Familie, der Heimat seiner Mutter.
Dort soll es enden, doch das Leben schreibt seine eigenen Geschichten –  und so ist es vielleicht nicht die Einsamkeit, der er entrinnen möchte, sondern vielmehr dem Gedanken, dass die Welt nichts für ihn bereithält, für was es sich zu leben lohnt…

 

STUDIO GENBU 2016
ISLAND
DEUTSCHLAND

Filmdauer. 15 min.

REGIE. ARON MATTHIASSON

MIT. CHRISTOPH PLÖHN, ANKE C. ROEDER, ANGELIKA REISWICH